Bitcoin-Fan Jack Dorsey spricht auf dem Africa-Fintech-Gipfel über DeFi

Dorseys Grundsatzrede „dreht sich um die Konzepte der dezentralisierten Finanzen und die Möglichkeiten, die sich daraus für die finanzielle Eingliederung ergeben“.

In Kürze

  • Twitter-CEO Jack Dorsey wurde als Hauptredner auf dem Africa Fintech Summit angekündigt.
  • Dorseys Unternehmen Square hat kürzlich eine 50 Millionen Dollar-Investition in Bitcoin Pro getätigt.
  • Seine Hauptrede wird über „dezentralisierte Finanzen und die Möglichkeiten, die sich daraus für die finanzielle Integration ergeben“ sprechen.

Jack Dorsey, CEO von Square und Twitter, wurde als abschließender Hauptredner für den Africa Fintech Summit angekündigt, der praktisch am 9., 10. und 12. November stattfindet. Seine Präsentation am 12. November wird sich laut Ankündigung der Organisatoren auf „Konzepte der dezentralisierten Finanzierung und die Möglichkeiten, die sich daraus für die finanzielle Eingliederung ergeben“ konzentrieren.

Dorsey ist in den letzten Monaten so etwas wie ein Vorreiter von Bitcoin geworden. Square, sein Zahlungsunternehmen, kaufte Anfang dieses Monats 50 Millionen Dollar in Bitcoin; er twittert regelmäßig über Bitcoin, und das Symbol der Kryptowährung ist die einzige Information in seiner Twitter-Beschreibung.

Dorsey: Afrika wird die Zukunft von Bitcoin bestimmen

Er ist auch ein starker Befürworter des transformativen Potenzials der Kryptowährung in Afrika. Im vergangenen Jahr reiste Dorsey im Rahmen einer „Zuhören und Lernen“-Tour mehrere Wochen lang durch den Kontinent und traf Mitglieder der afrikanischen Bitcoin-Gemeinschaft in Nigeria, Südafrika und anderswo.

Bei seiner Abreise erklärte er, dass Afrika die Zukunft von Bitcoin bestimmen werde. Der hohe Anteil Afrikas südlich der Sahara ohne Bankkonto und die geringe Verbreitung von Kreditkarten – zusammen mit den hohen Gebühren für Überweisungen – untermauern Dorseys Interesse an diesem Kontinent.

Der Platz weist den Weg

Dorsey kündigte an, dass er sehr viel mehr Zeit auf dem Kontinent verbringen werde, was die Spekulationen anheizt, dass Square Afrika ins Visier nehmen würde.

Das Startup ist am besten bekannt für seine bahnbrechende Kartenzahlungstechnologie CashApp und für die Einführung einer Reihe von Tools und Dienstleistungen, die sowohl die finanzielle Eingliederung als auch Bitcoin unterstützen.

Dorsey befürwortet aber auch die Token-Listing-Plattform CoinList, die Anfang des Jahres zu Decentralized Finance (DeFi) erweitert wurde.

„Ich möchte die Herausforderungen verstehen, die mit der Gründung eines Unternehmens hier verbunden sind, und herausfinden, wie ich es unterstützen kann“, sagte Dorsey während seiner Afrikareise im vergangenen Jahr. „Ich möchte nächstes Jahr für drei bis sechs Monate hier leben, in Vollzeit, ohne zu reisen.

Coronavirus hat diesen Ehrgeiz zunichte gemacht – aber es hat Dorseys Einsatz nicht aufgehalten. Anfang dieses Monats forderte er Bitcoin-Inhaber auf, für eine Kampagne zur Beendigung der Polizeibrutalität in Nigeria zu spenden.

Der von Dorsey getwitterte #EndSARS-Hashtag bezieht sich auf eine Kampagne, die ein Ende der Gewalt fordert, die angeblich von der Spezialeinheit gegen Raubüberfälle (SARS), einer verhassten Einheit der nigerianischen Polizei, verübt wurde.

Der nigerianische Politiker Adamu Garba drohte Dorsey im Namen der nigerianischen Regierung mit einer Schadensersatzklage in Höhe von 1 Milliarde Dollar, weil er die Unterstützung für die Sache #EndSARS twittert.